WOCHENENDE  TALLINN „ALL  INKLUSIVE“

4 TAGE / 3 NÄCHTE

  • TAG 1 / TALLINN (ANKUNFT)

    • Ankunft in Tallinn
    • Orientierungstour Tallinn (Ankunftszeit bis 14 Uhr)
    • Transfer zum Hotel
    • Unterbringung
  • TAG 2 / TALLINN

    • Frühstück im Hotel
    • Panoramatour im Bus den Kadriorg und Pirita Vierteln
    • Besuch des Parks und der Außenseite des Schlosses Kadriorg
    • Kurzer Besuch von Kalamaja Viertel
    • Kurzer Spaziergang durch Telliskivi Viertel
    • Die Pause am Balti Jaama Markt
    • Spaziergang durch „Domberg“ von Tallinn
    • Innerer Besuch der Alexander Nevsky orthodoxe Kathedrale*
    • Innerer Besuch der Domkirche St. Marien*
    • Stopp im Aussichtsturm Tallinn, um das Panorama von Tallinn und von seiner Bucht zu bewundern
    • Am Nachmittag: Spaziergang durch „Unterstadt“ von Tallinn
    • Besuch des Rocca al Mare-Freilichtmuseums

    Optionen in Rocca al Mare:

    Folklore Werkstatt (30 min.)

    Kunsthandwerk (Bienenwachskerzen, Filzen, Gemälde auf hölzernem Buttermesser)

  • TAG 3 / TALLINN – LAHEMAA - TALLINN

    • Frühstück im Hotel
    • Abreise nach Lahemaa
    • Stopp in den Jagala Wasserfalls
    • Besuch des Lahemaa Nationalparks
    • Spaziergang durch den Sumpfweg
    • Aufstieg zum kleinen Turm, um die Sümpfe zu beobachten
    • Besuch des alten Fischerdorfs
    • Am Nachmittag: Kurzer Spaziergang durch den Biberweg
    • Besuch des Herrenhauses Sagadi*
    • Besuch des Waldmuseums*
    • Rückkehr nach Tallinn
  • TAG 4 / TALLINN (ABREISE)

    • Frühstück im Hotel
    • Transfer zum Flughafen

    Option: Besuch des estnischen Kunstmuseums (Kumu)* (abhängig von dem Flugplan)

DETAILED PROGRAM

TAG 1 / TALLINN (ANKUNFT)

Ankunft in Tallinn.

Orientierungstour Tallinn (Ankunftszeit bis 14 Uhr). Tallinn liegt an der Nordküste Estlands, direkt am Finnischen Meerbusen und unmittelbar gegenüber von Helsinki. Obwohl Überreste menschlicher Siedlungen aus dem 5. Jahrtausend v. Chr. gefunden worden sind und die Festung der Stadt bereits 1050 existierte, wird die Gründung Tallinns offiziell auf das Jahr 1219 datiert und dänischen Kreuzfahrern zugeschrieben. Dies erklärt den Ursprung des Namens „Tallinn“, der in Estnisch „Dänische Stadt“ bedeutet. In kurzer Zeit wurde die Stadt, die sich zügig weiterentwickelte, befestigt. Im Jahr 1285 trat Tallinn als nördlichstes Mitglied der Hanse bei. Den Dänen folgte der Deutsche Orden, dessen Nachfahren bis in das 19. Jahrhundert hinein die Mehrheit der Bevölkerung stellten und die Stadt bei ihrem deutschen Namen nannten: „Reval“. Auch wenn das Land seit 1561 zu Schweden gehörte und später, nämlich 1710, zu Russland kam, blieb die Bevölkerung mehrheitlich deutsch. Insbesondere die historische Architektur der Stadt zeigt diesen Einfluss deutlich auf. Nach der Unabhängigkeit Estlands im Jahr 1991 wurde das Zentrum Tallinns sorgfältig restauriert, so dass die Stadt heute zu den schönsten Hauptstädten Europas zählt. Als Weltkulturerbe der UNESCO fasziniert die Historische Altstadt Tallinns ihre Besucher mit alten Häusern, engen Pflasterstraßen sowie Kirch- und Spitztürmen, die sich in den Himmel recken. Im Jahr 2011 war Tallinn Europäische Kulturhauptstadt.

Transfer zum Hotel.

Unterbringung.

TAG 2 / TALLINN

Frühstück im Hotel.

Panoramatour im Bus den Kadriorg und Pirita Vierteln. Zunächst erkunden wir mit dem Bus die Küstenregion um Pirita mit dem Russalka Denkmal unmittelbar am Meer. Danach werfen einen Blick auf die Ruinen des Klosters St. Birgitta, bevor wir den KadriorgPark sehen. Der starke Gegensatz zwischen dem barocken Schloss Kadriorg einerseits und dem ultramodernen Kumu Museum für Moderne Kunst andererseits ist immer wieder faszinierend. Mit einem Spaziergang durch die charmanten mittelalterlichen Gassen des historischen Zentrums geht es weiter. Die Altstadt Tallinns besteht aus zwei Vierteln: Toompea, auch als „Domberg“ bezeichnet, und All Linn, auch „Unterstadt“ genannt. Estland wurde stets von Toompea aus regiert. Auch heute noch befinden sich hier sowohl der Sitz des Parlaments als auch der der Regierung von Estland – ersteres tagt in der Burg Toompea, letztere im Haus Stenbock. Auch die Alexander Nevsky Kathedrale und die der Heiligen Maria geweihte Domkirche liegen hier. Vom Belvedere aus genießen wir einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. Danach erkunden wir All Line, Tallinns Unterstadt, wo sich Renaissance- und Barockfassaden mit hanseatischer Architektur von Weltruf abwechseln, der Stil wird auch als Backsteingotik bezeichnet. Die ältesten Pflasterstraßen und Gebäude stammen aus dem 13. Jahrhundert. Von den Bastionen und Türmen der alten Stadtmauern, die wir auf der Muurivahe Straße sehen, ist vor allem der Pulverturm – auch Kiek in de Kok genannt – bemerkenswert. Jetzt führt uns unser Gang am Dominikanerkloster St. Katharina und am Zisterzienserkonvent St. Michael vorbei. Die zweifelsohne bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Unterstadt sind das Haus der Bruderschaft der Schwarzhäupter, eine Gilde junger, unverheirateter Kaufleute, die Heiliggeistkirche, die St. Nikolaikirche sowie die St. Olaikirche, deren Turm von 1549 bis 1625 das höchste Gebäude der Welt war. Unsere Tour endet am imposanten Raekoja Platz (Rathausplatz), wo wir das Rathausgebäude aus dem Jahr 1404 sehen und die 1410 errichtete Große Gilde, in deren gotischem Saal sich die Kaufleute der Stadt zu treffen pflegten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes befindet sich die Raeapteek (Rathausapotheke), die seit dem frühen 15. Jahrhundert geöffnet und somit die dienstälteste Apotheke weltweit ist.

Besuch des Parks und der Außenseite des Schlosses Kadriorg. Nicht weit entfernt vom Zentrum Tallinns befindet sich dieses Viertel, das neben einem wunderschönen Park auch viele sehenswerte Gebäude hat. Schloss Kadriorg aus dem 18. Jahrhundert, die ehemalige Sommerresidenz Peters des Großen, sei hier natürlich an erster Stelle genannt. Aber auch der Palast des Präsidenten von Estland, Weizenberg Palace, und zahlreiche der im 19. und frühen 20. Jahrhundert erbauten Villen und Wohnhäuser sind bemerkenswert. Letztere werden heute zumeist von Angehörigen der Mittelschicht bewohnt. Park Kadriorg lädt mit Fußwegen, üppigem, von kleinen Wasserläufen und Kanälen durchzogenem Grün und vielen Statuen zum Verweilen ein. Auch einige der bedeutendsten Museen des Landes sind hier ansässig, so etwa das Kumu Museum für Moderne Kunst oder das Mikkel Museum mit seinen Sammlungen russischer Ikonen und chinesischen Porzellans.

Nach dem Sieg Peters des Großen über Schweden wurde Estland im Jahre 1710 von den Russen annektiert. 1718 beauftragte der Zar den italienischen Architekten Nicolo Michetti mit dem Bau dieses prächtigen Palastes. Im barocken Stil erbaut und von einem Park nach französischem Vorbild umgeben, sollte das Schloss als Sommerresidenz dienen, weit von den Aufregungen in St. Petersburg entfernt. Der Name des Schlosses, Katharinental oder in Estnisch Kadriorg („Tal der Katharina“) war natürlich der Frau des Zaren, Katharina, gewidmet. Heute befindet sich ein Museum in dem Gebäude, dessen Sammlungen in den prachtvollen Hallen bewundert werden können. Aber auch die großzügige Außenarchitektur sowie die harmonisch angelegten Gärten lohnen den Besuch. Man kann sogar das Haus, von dem der Zar ein Auge auf den Fortgang der Bauarbeiten zu werfen pflegte, sehen.

Kurzer Besuch von Kalamaja Viertel. Als der Ort neben der Altstadt, aber näher zum Meer, war Kalamaja schon immer das traditionelle Tor aus Tallinn zur Ostsee. In dieser Nachbarschaft entlang der Bucht von Tallinn lebten immer Fischer, Fischverkäufer und Bootsmänner. Sein Name bedeutet „das Fischhaus“. Und der Ort selbst ist ein Zeugnis seiner maritimen Vergangenheit zusammen mit seinen Straßennamen, wie „Koie“ (Seil) oder „Kalaranna“ (Fischstrand). Die Häuser von Kalamaja sind oft aus Holz gebaut und haben dörflich Atmosphäre bewahrt.  In dieser Gegend können wir verschiedene interessante Sehenswürdigkeiten finden, wie die alte Festung und Sowjetisches Gefängnis Patarei, das Schifffahrtsmuseum – das ehemalige Hangar für die Wasserflugzeuge, und der Noblessner Hafen, wo der bekannte “Kultuurikilomeeter” oder „Kilometer der Kultur“ stattgefunden hat. Wir werden die farbigen Fassaden der Häuser sehen, solange wir durch die ruhigen, dörflichen, gepflasterten Straßen des Viertels gehen werden. Am Ende von Kalamaja liegt der älteste industrielle Komplex Telliskivi, der den trendigsten und am kreativsten Ort geworden ist, und der renovierte Balti Jaama Markt.

Kurzer Spaziergang durch Telliskivi Viertel. Diese Gegend befindet sich neben den charmanten Kalamaja Häuser, und ist bei Eisenbahnstrecken von der Altstadt getrennt. Telliskivi war die Kalinin Fabrik in den sowjetischen Zeiten, das industrielle Unternehmen, wo Lokomotiven und verschiedene Technik für den ganzen Sowjetunion produziert worden werden. Nachdem Estland seine Unabhängigkeit in 1991 bekommen hat, ist das Viertel verfallen und halb verlassen geworden ist. 2009 hat die Gruppe der jungen estnischen Erschaffer “Telliskivi Loomelinnak”, oder die kreative Stadt, die viele Designers und Maler langsam anzieht, hier geöffnet. Heute beherbergt sein noch industrielles Territorium viele Galerien, Vintage-Läden und Hipster Cafés, Start-up-Büros und Co-Working-Plätze, innovative Theater, das moderne Museum der Photographie, und sogar den populären Flohmarkt am Samstagen.

Stopp am Balti Jaama Markt. Die Geschichte des Markts ist tief mit der benachbarten Eisenbahnstation verbunden. Diese Station wurde 1870 geöffnet, wenn Tallinn mit der neuen Eisenbahn nach seine Hauptstadt Sankt Petersburg ein Bestandteil des Russischen Imperiums war.  Mehrere industrielle Gebäude wurden hier in den damaligen Zeiten gebaut. Darunter auch dieser Markt. Seine Kalksteine und metallischen Balken wurden aus Großbritannien importiert und sind original seit seiner Zeit. Die Häuser aus der Umgebung wurden durch den Bombenangriff während des Zweiten Weltkriegs gelitten, aber sind geblieben, und begannen Verkäufer aller Arten von Produkten am Ende der sowjetischen Zeiten anzuziehen. Der Ort wurde als „der russische Markt“ bekannt, und 2007 wurde Balti Jaama Turg (der Baltische Station Market) nach seiner Rekonstruktion wieder geöffnet. Das ist der tolle Platz, der über 300 Verkäufer und Läden in 3 verschiedenen Richtungen hat. Hier kann man open-air Verkäufer und 20 verschiedenen Varianten für das Straßen Essen (street-food) finden. Wir können auch bäurische frische Produktion aus Fischen, Fleisch, Lebensmittel, marinierten Gurken, Bäckerei und Milchprodukte genießen. Die lokalen Handwerke und second-hand Kleidung sind auf dem ersten Stock.

Spaziergang durch „High Town“ von Tallinn. Mit einem Spaziergang durch die charmanten mittelalterlichen Gassen des historischen Zentrums geht es weiter. Die Altstadt Tallinns besteht aus zwei Vierteln: Toompea, auch als „Domberg“ bezeichnet, und All Linn, auch „Unterstadt“ genannt. Estland wurde stets von Toompea aus regiert. Auch heute noch befinden sich hier sowohl der Sitz desParlaments als auch der der Regierung von Estland – ersteres tagt in der Burg Toompea, letztere im Haus Stenbock. Auch die Alexander Nevsky Kathedrale und die der Heiligen Maria geweihte Domkirche liegen hier. Vom Belvedere aus genießen wir einen atemberaubenden Blick auf die Stadt. Danach erkunden wir All Line, Tallinns Unterstadt, wo sich Renaissance- und Barockfassaden mit hanseatischer Architektur von Weltruf abwechseln, der Stil wird auch als Backsteingotik bezeichnet. Die ältesten Pflasterstraßen und Gebäude stammen aus dem 13. Jahrhundert. Von den Bastionen und Türmen der alten Stadtmauern, die wir auf der MuurivaheStraße sehen, ist vor allem der Pulverturm – auch Kiek in de Kok genannt – bemerkenswert. Jetzt führt uns unser Gang am Dominikanerkloster St. Katharina und am Zisterzienserkonvent St. Michael vorbei. Die zweifelsohne bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Unterstadt sind das Haus der Bruderschaft der Schwarzhäupter, eine Gilde junger, unverheirateter Kaufleute, die Heiliggeistkirche, die St. Nikolaikirche sowie die St. Olaikirche, deren Turm von 1549 bis 1625 das höchste Gebäude der Welt war. Unsere Tour endet am imposanten Raekoja Platz (Rathausplatz), wo wir das Rathausgebäude aus dem Jahr 1404 sehen und die 1410 errichtete Große Gilde, in deren gotischem Saal sich die Kaufleute der Stadt zu treffen pflegten. Auf der gegenüberliegenden Seite des Platzes befindet sich die Raeapteek (Rathausapotheke), die seit dem frühen 15. Jahrhundert geöffnet und somit die dienstälteste Apotheke weltweit ist.

Besuch der Alexander Nevsky Kathedrale. Dieser große, aufwändig geschmückte Tempel ist die wichtigste orthodoxe Kirche in Tallinn. Im Jahr 1900 unter russischer Herrschaft auf dem Toompea (Domberg) erbaut, ist die Kathedrale Alexander Nevsky, dem Prinzen von Nowgorod, gewidmet. Errichtet wurde die Kathedrale an exakt der Stelle, wo einst eine Statue Martin Luthers gestanden hatte. Die Kathedrale beherbergt heute die beeindruckendste Glockensammlung Tallinns: elf, in St. Petersburg gefertigte Kirchenglocken, von denen die mächtigste und größte 15 Tonnen schwer ist. Das Glockenspiel ist jeweils vor dem Gottesdienst zu hören. In der Kirche selbst sind mehrere Ikonen sowie wunderschöne Mosaiken zu besichtigen. Auch die mächtige Kirchenkuppel ist imposant.

Besuch der Domkirche St. Marien. Diese Kathedrale ist eines der ältesten Gebäude in Tallinn – sie wurde kurz nach Ankunft der dänischen Kreuzfahrer im frühen 13. Jahrhundert errichtet. Der ursprüngliche Holzbau musste schon bald einem gotischen Bau aus Stein weichen. Da die Kirche im Laufe der Jahre mehrmals neu aufgebaut wurde, ist das Nebeneinander verschiedener architektonischer Stile nicht verwunderlich. Vor allem gotische und barocke Elemente stechen hervor. Mehrere Jahrhunderte lang diente die Kathedrale als Grabstätte des Adels der Region. So zieren zahlreiche Grabplatten den Boden der Kathedrale, wohingegen die Wände mit Wappenreliefs der Deutsch-Baltischen Gemeinde geschmückt sind. Auch die aufwändig gearbeitete Holzkanzel sowie die einmalige, aus dem Jahr 1914 stammende Orgel sind sehenswert.

Stopp im Aussichtsturm Tallinn, um das Panorama von Tallinn und von seiner Bucht zu bewundern. Mit einer Höhe von 124 m ist die Olaikirche das höchste Gebäude in Tallinn. Von 1549 bis 1625, bevor er in Folge eines Blitzeinschlags niederbrannte, war der Turm mit 159 m sogar das höchste Gebäude weltweit. Von April bis November kann der Turm über eine steile, nicht weniger als 232 Stufen zählende Treppe bestiegen werden. Man erreicht einen Aussichtspunkt, von dem man einen der besten Blicke auf Tallinn und seine Altstadt genießt.

Spaziergang durch „Lower Town“ von Tallinn.

Besuch des Rocca al Mare-Freilichtmuseums. Dieses wunderschöne Museum beherbergt ein estnisches Dorf aus authentischen Holzhäusern, die aus allen Teilen des Landes hierhergebracht wurden. Das Museum liegt etwa vier Kilometer westlich von Tallinn in einem Waldstück unmittelbar an der Ostsee. 72 Gebäude können besichtigt werden, darunter Wohnhäuser, Scheunen, eine Kapelle, eine Schule sowie traditionelle Wind- und Wassermühlen. Hier kann der Besucher entdecken, wie das Landleben in Estland im 18. und 19. Jahrhundert ausgesehen hat.

Optionen in Rocca al Mare:

Folklore Werkstatt (30 min.)

Kunsthandwerk (Bienenwachskerzen, Filzen, Gemälde auf hölzernem Buttermesser, usw.)

TAG 3 / TALLINN – LAHEMAA – TALLINN

Frühstück im Hotel.

Abreise nach Lahemaa.

Besuch des Jagala Wasserfalls. Nur 30 km östlich Tallinns staunen wir über den breitesten Wasserfall des Landes – über eine Breite von 50 m und 8 m Höhe stürzen die Wassermassen hinab. Vor der Christianisierung Estlands fanden hier viele heidnische Zeremonien statt.

Lahemaa Nationalpark. Etwa 80 km östlich von Tallinn gelegen, wird dieser Nationalpark von vier Halbinseln gebildet, die in die Ostsee ragen. Lahemaa bedeutet „Land der Buchten“ und ist ein wunderschönes Fleckchen Erde. Lahemaa war 1971 der erste Nationalpark der Sowjetunion. Mit der Unabhängigkeit Estlands im Jahre 1991 wurden die Bemühungen, diese herrliche baltische Küstenlandschaft zu erhalten, verstärkt. Dichte Nadel- und Birkenwälder wechseln sich mit hohem Gras und Salzmarsche ab, hier und da unterbrochen von einem schönen Felsen- oder Sandstrand oder einer Gesteinsformation aus pinkem Granit. Ein Netz von Wanderwegen erlaubt, all das zu entdecken. In der Küstenregion des Parks findet man typische Fischerdörfer, im Hinterland sieht man die prunkvollen Villen und Herrenhäuser des Adels aus Tallinn und St. Petersburg.

Besuch des Lahemaa Nationalparks. Nach einer gut einstündigen Fahrt aus Tallinn erreichen wir den Park. Zunächst geht es in Richtung Küste, wo wir die alten Fischerdörfer entdecken: Kasmu, die Stadt der Schmuggler, auch als Captain’s Village bekannt, Altja mit seinen Fischerhütten und Vosu mit seinen langen Sandstränden, die einst der russischen Elite vorbehalten waren. Im Landesinneren folgen wir dann einem der Wanderwege, beispielsweise dem Biber Pfad am idyllischen Fluss Altja, wo wir immer wieder auf Dämme und Höhlen der Biber stoßen. Es bleibt auch Zeit, einen bewundernden Blick auf die Herrenhäuser des Adels zu werfen.

Spaziergang durch den Sumpfweg.

Aufstieg zum kleinen Turm, um die Sümpfe zu beobachten.

Besuch des alten Fischerdorfs.

Am Nachmittag: Kurzer Spaziergang durch den Biberweg.

Besuch des Herrenhauses Sagadi. Von 1687 bis 1919 befand sich das Herrenhaus, gelegen inmitten der herrlichen Natur des Lahemaa Nationalparks, im Besitz der Familie Von Fock. Wie die meisten Adeligen in Estland, so hatte auch diese Familie deutsche Wurzeln. 1749 gab Johann Ernest Von Fock den Bau des barocken, mit Elementen des Rokoko geschmückten Palastes in Auftrag. Im Laufe der Jahrhunderte wurde der Palast immer wieder erweitert und verschönert. Heute befindet sich hier ein Waldzentrum mit Waldmuseum und RMK Naturschule. Viele der Originalmöbel sind noch erhalten und können besichtigt werden. Das Herrenhaus wird auch für Events und Empfänge genutzt.

Besuch des Waldmuseums.

Rückkehr nach Tallinn.

TAG 4 / TALLINN (ABREISE)

Frühstück im Hotel. Transfer zum Flughafen.

Option (abhängig von dem Flugplan): Besuch des estnischen Kunstmuseums (Kumu). „Kumu“ ist die Abkürzung für „Kunstmuseum“, das Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst in Estland. Erst im Jahr 2006 eröffnet, wurde es bereits 2008 als „Bestes Museum Europas“ und „Europäisches Museum des Jahres“ ausgezeichnet. Das Kumu ist im Kadriorg Park in einem beeindruckenden Bau des finnischen Architekten Pekka Vapaavuori untergebracht, der allein schon den Besuch lohnen würde. Als eines der größten Kunstmuseen Nordeuropas und das größte in Estland beherbergt das Kumu eine außergewöhnliche Sammlung estnischer Kunst des 18. Jahrhunderts bis heute. Auch die Zeit der sowjetischen Besatzung mit den typischen Stilen „Sozialistischer Realismus“ und „Nonkonformismus“ findet hier Berücksichtigung.

Die Reihenfolge der Besichtigungen und Ausflüge kann aufgrund der örtlichen Anforderungen geändert wird.

HOTELS

TALLINN

3* Sup.: Go Shnelli, Tallink Express, Hestia Susi, oder vergleichbar

4* Sup.: Park Inn by Radisson Central, Tallink, Hestia Illmarine, oder vergleichbar

Alle unsere Hotels befinden sich im oder in der Nähe des Stadtzentrums.